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| Brasa 2012 Katalog |
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Ab sofort ist der neue BRASA-Katalog erhältlich. Neben dem umfassenden Brasilien-Angebot sind auch im kommenden Jahr rund 80 Seiten Argentinien und Chile-Programme enthalten.
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| Neue Destination bei BRASA: Jalapao |


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Jalapao-Safari im Bundesstaat Tocantins
Im Herzen Brasiliens, inmitten der Weite der Serra Geral (der grössten Bergkette Brasiliens), mit seinen Flüssen voller frischem und reinem Wasser, paradiesischen Stränden und unberührter, wilder Natur, trifft man auf eine herrliche Natur: das JALAPÃO, eine grosse Oase, voller wunderschöner Wasserfälle und Quellen und einer grossen Vielfalt an Flora und Fauna der brasilianischen Savanne (Cerrado). Die Reise beginnt in Palmas, der Hauptstadt des Bundesstaats Tocantins. Um diese weitläufige Gegend zu erkunden, sind Sie mit einem Geländefahrzeug vom Typ "KORUBO", einem speziell entwickelten Allrad-LKW unterwegs. Das Korubo Safari Camp bietet komfortable Zelte mit zwei Einzelbetten, WC und fliessend Wasser. Duschen mit warmem Wasser in separatem Gebäude. Ebenso bietet das Camp ein Restaurant, ein Aufenthaltszelt mit Hängematten und ein Badestrand. |
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| Reisebericht Amazonas |
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| von Kathrin Marti, Brasa Reisen AG |
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| Mitten in der Nacht lande ich in Manaus. Schon beim Ausstieg aus dem Flugzeug umhüllt mich die tropische Brise und mischt meine Müdigkeit mit einer angenehmen Wärme. In der Ankunftshalle werde ich bereits von meinem Guide Claudio sowie meinem Fahrer Jonas erwartet. Ich erhalte die ersten Informationen über das beeindruckende, unvorstellbar grosse Amazonasgebiet. Tönt sehr spannend. Ich bin bereit für die nächsten Tage im "Dschungel"! Nach meiner ersten Nacht in einem Hotel in der Nähe des Flughafens geht es um Punkt 07:00 Uhr morgens los. Wir sind total zu fünft in einem Minivan und nach einer kurzen Vorstellungsrunde erhaschen wir die ersten Eindrücke von Manaus. Die Hauptstadt des brasilianischen Staates Amazonas liegt am Fluss Rio Negro, ca. 11 Kilometer von dessen Mündung in den Amazonas. Die bekannteste Touristenattraktion ist das Teatro Amazonas. Ein Opernhaus im Stil der italienischen Renaissance in dem 685 Zuschauer Platz finden. Es befindet sich im historischen Stadtkern nahe dem Hafen und ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Ansonsten hält sich unsere Begeisterung für Manaus in Grenzen. Der Staat versucht beim Aufbau von Häusern für die Bevölkerung zu helfen, es sind zahlreiche Projekte geplant. Nach einer ungefähr halbstündigen Fahrt im strömenden Regen kommen wir am Hafen "Ceasa" an. Ein amüsantes Spektakel: viele kleine Marktstände welche allen möglichen "Krimskrams" verkaufen, ein hektisches Ein- und Ausladen diverser Güter sowie ein paar, mit der Situation überforderte, Touristen… Wir werden von einem kleinen Boot abgeholt und stoppen das erste Mal bei der "Zusammenkunft der Flüsse". Ein eindrückliches Spektakel, leider macht uns der Regen einen Stich durch die Rechnung und die Sicht wird etwas beeinträchtigt. |
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Weiter geht's zu einem kleinen Hafen, wo uns erneut ein Minivan abholt. Wir fahren eine Stunde lang über rote Strassen bis wir schlussendlich "in the middle of nowhere" wiederum auf ein kleines Boot umsteigen. |
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| Es regnet noch immer. Wir sind schon lange alle patschnass, aber guter Miene. Auf dem letzten stündigen Bootstransfer lässt der Regen sogar etwas nach und wir geniessen die einmalige Natur um uns. Die Juma Lodge liegt vor uns: Wir erspähen die vielen Bungalows, alle samt auf Stelzen und freuen uns bereits auf die nächsten Tage. Den Willkommensdrink sowie wichtige Informationen erhalten wir an der Rezeption, einem Häuschen aus Palmblättern, ebenfalls auf Stelzen. Mein Bungalow ist das hinterste mit Sicht auf den wunderschönen See. Die Einrichtung des Bungalows ist eher einfach, aber gemütlich. Teilweise verfügen die Bungalows sogar über warmes Wasser. |
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Ein Stromgenerator versorgt die Anlage jeweils von 13-15 Uhr, und 19-06 Uhr. Die Mahlzeiten werden im Restaurant der Lodge, einer runden "Hütte" mit fantastischer Aussicht auf den See, eingenommen. Mit etwas Glück sieht man Delfine beim Frühstück oder beim Mittagessen. Täglich gibt es frischen Fisch und Fleisch, eine Auswahl an Gemüse und Nachspeisen. Bereits am späteren Nachmittag unternehmen wir den ersten Ausflug per Boot und kommen in Genuss der traumhaften Gegend. Gegen Abend fischen wir Piranhas…gar nicht so leicht, aber schlussendlich hat fast jeder einen gefangen (ausser mir – ich habe sie mit Fleisch gefüttert und am Leben gelassen…) |
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Mit vielen Eindrücken kehren wir zur Lodge zurück und freuen uns auf das Abendessen. Unter anderem essen wir unsere gefangenen Piranhas. Anschliessend an das Nachtessen erhalten wir von unserem Guide das Programm für den nächsten Tag:
07:00 Frühstück
08:15 Dschungelwanderung bis ca. 11:30 Uhr, einfache Wanderung mit vielen Erklärungen über die Nutzen der Bäume.
12:00 Mittagessen
15:30 Bootsfahrt bis ca. 18:00 Uhr
19:00 Abendessen
20:00 Caiman Beobachtung
Das Programm am zweiten Tag ist sehr informativ. Wir erforschen den Amazonas. Unglaublich welche Nutzen welche Bäume und Pflanzen haben. Unser Guide informiert uns minuziös über den Wald und die Tierwelt. Wir entdecken, wandern, riechen an Baumrinden, hören uns Geschichten von den Ureinwohnern an und probieren Engerlinge (die Mutigen, bei uns war es nur eine Person!) Ein erlebnisreicher Morgen… |
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Gestärkt vom Mittagessen und ausgeruht nach der Siesta treffen wir uns wieder am Steg. Diesmal machen wir eine Bootstour begleitetet von weiteren Informationen. Unsere Guides basteln uns aus Palmblättern Kronen und wir fühlen uns rundum wohl … |
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Das Glück ist heute auf unserer Seite und die Sonne zeigt sich bis am Abend. Der Sonnenuntergang im Amazonas ist schlicht und einfach unbeschreiblich. Ein Traum. Wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus…Spätestens nach diesem Tag hat es der Amazonas geschafft: Er hat unsere Herzen erobert und wird für immer in unserer Erinnerung bleiben. Morgen wird es Zeit weiter zu reisen. Schön war's! Ein paradiesisches Stückchen Natur inmitten des schönsten Landes der Welt! |
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