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Uruguay – Pampa, Dünen und Kultur

Ein Haus mit Garten, so beschreiben die Einwohner von Uruguay gerne ihr Land. Das Haus, Montevideo mit gut 1,5 Mio. Einwohnern, ist das ökonomische, kulturelle und politische Zentrum des Landes. Der Garten Uruguays ist das unendlich weite, flache Hinterland, die Pampa, die von wenigen Menschen, dafür umso mehr Rindern und Schafen bewohnt wird. Die vielen Einwanderer u.a. aus Spanien, Italien, Deutschland und Armenien haben ein reiches Kulturgut und kulinarische Köstlichkeiten mitgebracht. So findet man im ganzen Land interessante Kunstinstallationen, erstklassige Restaurants und zahlreiche Weingüter, die hervorragenden Wein produzieren.

   
 
Uruguay
FLAGGE   Die Farben der Flagge Uruguays gehen auf die argentinische Nationalflagge zurück. Die heutige Flagge von Uruguay wurde am 11. Juli 1830 offiziell eingeführt. Die Farbe Weiss steht für die Freiheit und die Farbe Blau für den Frieden. Die gelbe Sonne ist die Freiheitssonne, ein in fast allen Staaten Südamerikas verbreitetes Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit.  
       
GESCHICHTE   Die einstigen Ureinwohner Uruguays, vor der Europäischen Kolonialisierung waren die Charrua Indianer. Sie stammten von den Guarani Indianern Paraguays ab. Die Spanier entdeckten das Gebiet des heutigen Uruguays 1516. Ab dem Beginn des 17. Jh erfolgte die Besiedelung der Gebiete des heutigen Uruguay, wobei sich die Spanier vor allem im Süden ausbreiteten, die Portugiesen im Norden. Binnen weniger Jahrzehnte wurde die indianische Urbevölkerung vertrieben bzw. ausgerottet. Bis zur zweiten Hälfte des 18. Jh blieb das Gebiet zwischen den beiden Kolonialmächten Spanien und Portugal aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage heftig umstritten. Zu Beginn des 19. Jh begann auch in Uruguay der Unabhängigkeitskampf gegen die spanische Kolonialmacht. Später gab es Versuche der Nachbarstaaten Argentinien und Brasilien, sich Uruguay zu bemächtigen, endgültig unabhängig wurde das Land erst 1830.  
       
FLäCHE   Mit 176’215 Quadratkilometern Fläche (davon rund 2’600 Quadratkilometer Wasserfläche) ist Uruguay nach Suriname das zweitkleinste Land Südamerikas.  
       
POLITIK   Uruguay ist eine präsidiale Demokratie mit direkt gewähltem Präsidenten. Seit dem 1. März 2015 wird Uruguay von Präsident Tabaré Vazquez regiert, die Mandatszeit beträgt 5 Jahre.  
       
BEVöLKERUNG   Ethnisch setzt sich die Bevölkerung zu 88% aus Nachkommen europäischer Einwanderer, 8% Mestizen und zu 4% aus Nachkommen afrikanischer Sklaven zusammen. Der grösste Teil der Bevölkerung, nämlich 92%, lebt in Städten, davon über 40% in der Hauptstadt Montevideo.  
       
RELIGION & GLAUBE   Die römisch-katholische Kirche als Institution hat – untypisch für Lateinamerika – relativ wenig Einfluss in der Gesellschaft. 47,1% der Bevölkerung bekennen sich zum katholischen Glauben, 23,2% sind konfessionslose Gläubige, 11,1 % sind nicht-katholische Christen, 0,3% sind jüdischen Glaubens, 0,6% sind afroamerikanischen Religionen zugehörig, 17,7% sind Atheisten oder Agnostiker oder gehören anderen Religionen an.  
       
FAUNA & FLORA   Von den einst mächtigen, undurchdringlichen Buschwäldern sind nur noch wenige Restbestände erhalten. Die weiten Grasflächen der Campos werden heute vorwiegend als Weideflächen genutzt. Natürliche Wälder finden sich entlang der Flussläufe (Galeriewälder), insgesamt sind nur etwa 6% der Landesfläche bewaldet. In den Küstengebieten sind zum Schutz gegen das weitere Vordringen des Sandes Kiefern und Eukalyptusbäume angepflanzt worden. Der Bestand an Wildtieren ist rückläufig. Grössere Säugetiere wie Jaguar und Puma kommen nur noch vereinzelt vor. Füchse, Hirsche, Gürteltiere, Wasserschweine, Flussotter und Kaimane leben unter anderem im Bereich der Flussläufe. Artenreicher ist die Vogelwelt, es kommen unter anderem Nandus, Kraniche, Reiher und Eulen vor.  
       
INDUSTRIE & WIRTSCHAFT   Die wichtigste Industrie-Branche ist die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, vor allem von Wolle und Fleisch. Daneben gibt es recht bescheidenen Bergbau, der vor allem Tonmineralien, Sand, Granit, Marmor und Gold gewinnt. Weitere Industriezweige von Bedeutung sind die Erdölverarbeitung, die Zement-, Stahl- und Aluminiumproduktion, sowie die Herstellung von Bekleidung, Elektrogeräten und Chemieprodukten. Neben der Viehzucht, besonders die Haltung von Schafen und Rindern, wird der Anbau von Zuckerrohr und Zuckerrüben, Weizen, Reis, Tomaten, Mais, Leinsaat und Sonnenblumenkernen betrieben. Jährlich werden etwa 130’000 Tonnen Fisch gefangen und mehr als 4 Millionen Kubikmeter Holz gewonnen. Zudem werden in Uruguay etwa 1,1 Mio. Hektoliter Wein pro Jahr erzeugt, der vorwiegend im eigenen Land konsumiert wird.